Am besten verhindert man das Eindringen von Feuchtigkeit am Reißverschluss, indem man ihn mit einer Abdeckung schützt.
Die Abdeckung muss so angeordnet sein, dass Regen schnell und einfach ablaufen kann. Auch der Fahrtwind sollte kein Wasser unter die Abdeckung drücken können. Besondere Aufmerksamkeit erfordert das Stoppteil des Reißverschlusses, da hier am einfachsten Wasser eindringen kann.
Die Dimensionen der Abdeckung sind von vielen Faktoren abhängig. Prinzipiell sollte sie so viel vom Reißverschluss abdecken wie möglich. Allerdings sollte der Reißverschluss immer noch gut bedienbar bleiben.
Alle Elemente der gezeigten Lösung bestehen aus dem gleichen Material, einem TPU-beschichtetem Cordura-Gewebe.
Zuerst schweißen wir den Reißverschluss ein, wie hier beschrieben.
Dann schneiden wir an einer Längsseite und an den beiden Enden den Stoff um den Reißverschluss ein. Dabei muss ein ausreichend breiter Rand, wie zu sehen, stehen bleiben.
Jetzt schieben wir einen Streifen ein. Dieser Streifen ist die eigentliche Abdeckung. Die TPU-Seite des Stoffes zeigt, wie zu sehen, nach innen. Der überstehende Rand ist genau so breit wie der vom Ausschnitt.
Um alles fest und wasserdicht zu verbinden, schneiden wir als letztes Element eine U-förmige Abdeckung zurecht, die alles ausreichend gut abdeckt.
Danach muss alles sorgfältig verschweißt werden. Dabei von beiden Seiten schweißen, um alle Lagen sicher zu verbinden.
Mit der Ahle entlang der markierten Kanten überprüfen, ob alles dicht verschweißt ist. Man darf mit der Ahle an keiner Stelle unter das Material gelangen können.
Einmal die Rückseite...
... danach die Vorderseite. Konstruktionsbedingt bleibt hier ein schmaler Überstand. Wenn man will, kann man den vorsichtig abschneiden. Ich lasse ihn immer stehen, es sieht aufgeräumter aus, denke ich.
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