Nadir-Cover für Stapelverarbeitung


Zuerst ein Bild der Serie in Gimp öffnen.
So sieht eine 360°-Aufnahme in zweidimensionaler Ansicht aus.



Im Ebenen-Menü rechts unten duplizieren wir die Ebene des Originals.
Mit dieser Ebene arbeiten wir.



Jetzt fügen wir der gerade erstellten Ebene die Transparenz hinzu, den sogenannten Alphakanal.



Um die Aufnahme sauber bearbeiten zu können, versetzen wir sie in den 360°-Modus mit Hilfe des Panorama-Filters.



Es erscheint ein Einstellungsmenü.



Um den gewünschten Bereich bearbeiten zu können, müssen wir das Bild entsprechend neigen und bei Bedarf auch vergrößern.
Da muss man etwas probieren, um die richtige Position zu finden.

ACHTUNG! WICHTIG! Die Werte der veränderten Einstellungen unbedingt notieren, die brauchen wir noch!



Zu Demonstrationszwecken habe ich mal den sogenannten Nadir rot markiert und vergrößert.
Das ist der (untere) Punkt, um den sich alles dreht.
Hier geht die Stativstange nach oben, auf der dann die Kamera befestigt ist.
Beide werden schon von der Kamera-Software entfernt.



Jetzt können wir den Bereich auswählen, der abgedeckt werden soll.
Welches Auswahlwerkzeug verwendet wird, ist egal.
Auch hier kann man etwas rumprobieren.



Die Auswahl sollte nicht zu knapp dimensioniert sein, damit später nix rausschaut.



Benutzer von Gimp 3 müssen jetzt noch den Filter mit der Ebene vereinen, sonst ist es in der Panoramaprojektion nicht möglich, die Auswahl mit Farbe oder Muster zu füllen.
Dazu bei der entsprechenden Ebene auf das kleine "fx" klicken und "Alle gewählten Filter nach unter vereinen" auswählen.



Die Auswahl kann jetzt beliebig bearbeitet werden.
Am einfachsten ist natürlich, sie mit Farbe zu füllen.



Der Bereich ist jetzt fertig bearbeitet.
Da wir für die spätere Stapelverarbeitung mit ImageMagick nur die gerade geschaffene Auswahl vor einem transparenten Hintergrund brauchen, können wir den Rest des Bildes löschen.



Bis jetzt sollte die Auswahl noch markiert sein.
Zu erkennen ist das an der animierten, gestrichelten Linie, die um die Auswahl herum läuft, den sogenannten Ameisen.
Um die Auswahl zu behalten, müssen wir jetzt die Auswahl umdrehen auf den Rest der Grafik.
Wir invertieren also die Auswahl und löschen sie mit ENTF.



Jetzt erscheint wieder die Ebene mit der Original-Grafik.
Nicht durcheinander kommen, diese Ebene hatten wir ja nicht in den Panorama-Modus versetzt.
Wir brauchen sie noch zur Kontrolle, ob alles passt.



Ab hier arbeiten wir nicht mehr mit einer Auswahl, sondern nur noch mit den kompletten Ebenen.
Deshalb wählen wir auch "Nichts" im Auswahl-Menü aus.



Der nächste Schritt ist nicht zwingend notwendig.
Wenn wir aber die Ebene mit der Original-Grafik ausblenden, ist es uU leichter, die Übersicht zu behalten.



Jetzt müssen wir die Ebene mit der Abdeckung wieder zurück versetzen in die flache Ansicht.
Dazu rufen wir wieder den Panorama-Filter auf.



Das Einstellungsmenü erscheint wieder.



Jetzt müssen wir wieder exakt die gleichen Werte wie bei der ersten Transformation einstellen.
Diesmal aber zusätzlich bei "Umgekehrte Transformation" das Kreuz setzen.



Wenn wir jetzt die Original-Grafik wieder einblenden, sollte das Ergebnis ungefähr so aussehen.



Jetzt brauchen wir auch die Original-Grafik nicht mehr und können die entsprechende Ebene löschen.



Zum Schluss exportieren wir das Ergebnis in eine PNG- oder JPEG-Grafik und speichern sie ab.


Wir können jetzt noch die Datei, mit der wir die ganze Zeit gearbeitet haben, als Gimp-Datei (*.xcf) abspeichern, für den Fall, wir haben noch Verwendung dafür.


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